Bearpaw Kill-Turnier am 05. und 06.05.12

 

Bereits zum 4. mal veranstalteten Henry Bodnik und Christoph Unger in Eisenbach das Kill Turnier der Superlative. Rund um den Parcours des Süddeutschen Bogenjagdvereins und des Bogensporthotels Bad in Eisenbach, hatte Henry Bodnik und Christoph Unger jede einzelne Schussposition selber gestellt bzw. ausgepflockt.

 

Die Entfernungen, welche sich ausschließlich in jagdlichen Bereichen gesteckt waren (zwischen 3 – maximal 30 Metern), waren mehr als knifflig. Es waren viele kleinere Ziele vorhanden und verlangten den Teilnehmern ein hohes Maß an Können und Präzision ab.

 

Verschiedenen Schwierigkeiten waren vorhanden, die für instinktive Bogenschützen eine willkommene und auch besondere Herausforderung darstellen. Bei jedem einzelnem Ziel musste der Kill Bereich getroffen werden, um positive Ringzahlen notieren zu können. Körpertreffer hingegen, wurden mit Minuswertungen geahndet. Insgesamt gab es 3 Klassen, welche aufgrund der nahen Ziele, der entsprechenden Stand- und Schiesshaltung sowie der Hindernisse/optische Erschwernisse als gleichwertig zu bezeichnen sind.

 

Am ersten Tag (hier wurde ein 2-Pfeil-Runde geschossen) hatte ich gleich zu Beginn einen richtig guten Lauf. Damit kam dann auch die Sicherheit und gute Technik auf, welche bei solchen Bedingungen mit absoluter Sicherheit vorhanden sein muss. Insgesamt hatte ich von 56 möglichen 51 Kills erreichen können. Nur 6 Pfeile landeten im Körper und bedeuteten Minuspunkte. Dennoch waren sagenhafte 500 Ringe auf dem Wertungszettel gestanden und so konnte ich mich am ersten Tag doch deutlich vor der Konkurrenz absetzten.

 

Was ich aber nicht verstanden hatte war die Tatsache, dass sich einige Schützen über dieses Ergebnis beschwert hatten, da dieses Ergebnis nach ihrer Meinung nicht erreichbar wäre.

Nun denn, diesen Neidern möchte ich hiermit folgendes mitteilen: „Kommendes Jahr möchte ich Euch gerne in meiner Gruppe mit dabei haben, dann werden wir ja sehen, ob so ein Ergebnis machbar ist oder nicht.“

 

Am 2. Tag (es wurde eine 1-Pfeil-Runde geschossen) wurden die Besten vom Vortag in eine andere Gruppe eingeteilt. Damit wollte man folgendes erreichen:

 

1. gegenseitige Kontrolle während des schreibens

2. um den Druck in den einzelenen Klassen zu herhöhen

3. um den Neidern zu zeigen, wer wirklich gut schiessen kann

 

Henry hatte noch am Vorabend alle Ziele umgesteckt, sodass eine komplett neue Situation entstanden ist. Die Ziele waren weiter weg und optisch schwieriger zu beurteilen, sodass der 2. Tag deutlich schwieriger zu schießen war. Dies zeigte sich auch an den Ergebnissen, den die waren tiefer als am Vortag.

 

Zu Beginn hatte ich gleich 4 Kills in Folge und die Sicherheit wuchs mit jedem Schuss. Dennoch hatte ich den einen oder anderen Schuss zu leicht genommen und musste das eine oder andere Minus hinnehmen. Vom 28 hatte ich dann zum Schluss 22 Kill erreichen können. Lediglich 5 Minus und ein Miss standen auf dem Wertezettel.

Da ich nicht geschrieben hatte (das hatte der Deutsche Meister im Langbogen übernommen – herzliche Dank an Wolf), konnte ich am Vortag anknüpfen und habe damit insgesamt 415 Ringe erreichen können. Im Gesamtergebnis hatte ich dann 915 Ringe (73 von 84 Kills) und konnte so den Gesamtsieg einfahren.

 

Henry fragte die meine Gruppe des 2. Tages, ob ich tatsächlich so gut getroffen habe. Nun, alle haben dies bestätigt.

 

Den Neidern sei gesagt, wer am Vortag bescheißt und am zweiten Tag nichts trifft, muss sich dem Spott der anderen auseinander setzen. Sich damit selber unter Druck zu setzen ist dumm und halte ich für sehr gewagt. 415 Ringe in einer anderen Gruppe zu schießen und zu wissen, es gibt Neider welche genau hinschauen, lassen mich nur besser werden. Also nochmal, wer es nicht glaubt sei hiermit herzlich eingeladen.

 

Jedenfalls habe ich über den Gewinn sehr gefreut und bis derzeit, im Hinblick auf die bevorstehende Europameisterschaft, in einer guten Form. Kommende Woche ist das letzte Vorbereitungsturnier in Balterswil (CH) und hoffe, dass ich an den letzten guten Leistungen anknüpfen kann.





Bild: T. Bäuerle









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