Steilhangturnier Oberharmersbach -

Freie Bogenschützen Schmieheim

 

Toni B. war bereits am Vortag angereist und hatte sich selbst, Patrick B. sowie Tom in die Startgruppe drei eingeteilt. Hier traf man dann auf den "Traumfänger" (unabhängige Bogengruppe auf der Insel Reichenau) Christoph P. sowie dessen Freundin Marlene C. Unser alter Bekannter Wolfgang D. komplettierte die Gruppe.

 

Zudem war Andreas K. am Start, der von Scheibe aus ins Rennen ging.

 

Wie in Oberharmersbach üblich, besteht das Zweitagesturnier aus zwei Turnierrunden: Am Samstag wird eine Dreipfeilrunde mit der 20-16-Wertung absolviert (das gesamte Kill, egal ob Innen- oder Außenkill ergibt 20 Punkte). Am Sonntag erfolgt dann die Doppelhunterrunde mit der 20-10-Wertung (zwei Pfeile, beide werden gewertet: Körpertreffer 10 Punkte, Kill 20 Punkte). Insgesamt sind 28 Scheiben zu absolvieren.

 

Mit die wichtigste Info beim diesjährigen Briefing war - neben den gewohnten Informationen über die Wertung bei Sockel- Huf- und Horntreffern - die Ansage, dass man an zwei Stellen seine Wasserflaschen wieder (mit wirklich köstlichem) Quellwasser auffüllen konnte - und ehrlich, das war auch wirklich nötig ...

 

... DANKE für diesen Service!

 

Die ersten Scheiben - wir begannen unsere Runde auf der "Waldschleife" - waren noch recht dankbar. Jeder konnte seine Treffer setzen und so hörte man zum Einstieg viel Gelächter sowie auch oft die Kommentare „Top-Schuss“ oder einem „drupp ist drupp“.

Aber schon bei der Scheibe 5 (dem Krokodil am Bachlauf) musste man erkennen, es würde eine nicht ganz einfache Runde werden:

Der Schuss war zwar nicht weit, dafür musste man durch Tannenzweige hindurch schießen. Der eine oder andere Schütze touchierte mit seinem Pfeil eben diese Zweige, die dadurch oft unglücklich neben das Ziel abgelenkt und - durch den steinigen Untergrund - dann sogar zerbrachen.

 

Nun, trotzdem hatten alle ihren Spaß und so ging man von Ziel zu Ziel weiter.

 

Aber schon bei der Scheibe 5 (dem Krokodil am Bachlauf) musste man erkennen, es würde eine nicht ganz einfache Runde werden:

Der Schuss war zwar nicht weit, dafür musste man durch Tannenzweige hindurch schießen. Der eine oder andere Schütze touchierte mit seinem Pfeil eben diese Zweige, die dadurch oft unglücklich neben das Ziel abgelenkt und - durch den steinigen Untergrund - dann sogar zerbrachen.

Nun, trotzdem hatten alle ihren Spaß und so ging man von Ziel zu Ziel weiter. Zwischendurch wurde das an sich wirklich tolle Gelände - es wird seit dem ersten Jahr von der Familie Armbruster, die auch für die wirklich sehr leckere Verpflegung verantwortlich zeichnet, zur Verfügung gestellt - gelobt. Es macht einfach Spaß, hier seine Runde zu drehen - es gibt alle Möglichkeiten, die ein Bognerherz begehrt ...

Gerade auch die starke Sonneneinstrahlung sorgte für spektakuläre Lichtspiele, die bei der Einschätzung der Entfernungen oft getäuscht hatten: Manche Ziele waren näher oder weiter weg, als es zunächst den Eindruck hatte.

Verdutzte Gesichter gab es zum Beispiel beim Ziegenpaar, beim großen stehenden Hirsch oder auch bei der Gans, da genau hier die Entfernungen oft überschätzt wurden und die Tiere so oft  überschossen wurden.

Gegen Ende der Runde - die zweite Teilschleife führte über das offene Wiesengelände - kamen dann auf Grund der Hitze Konzentrationsprobleme hinzu. Man war jeweils froh, als man die Wasserstationen erreichte, die eine willkommene Abwechslung boten: Es wurde nicht nur getrunken bzw. die Trinkflaschen nachgefüllt - der ein oder andere Tropfen traf natürlich auch die Gruppenmitglieder, was natürlich zur ausgelassenen Stimmung durchaus beitrug. So ging die Gruppe von Scheibe zu Scheibe und hatte sichtlich ihren Spaß.


Nach rund sechseinhalb schweißtreibenden Stunden kam man aus der Runde wieder beim "S'Eckle Hof" der Familie Armbruster (der im Schnittpunkt der gewohnten "Achterschleife" zugelich als "Dopingstand" diente) an, wo man dann den Tag bei einem guten Essen und mit dem einen oder anderen Getränk ausklingen ließ ...


Der zweite Tag begann etwas kühler, da es in der vorangegangenen Nacht teilweise stark geregnet hatte: NIcht nur im Schwarzwald waren recht heftige Gewitter durchgezogen ...

Unsere Gruppe begann ihre Doppelhunterrunde wieder am Ziel 3. Hier kehrte dann auch gleich die erste Ernüchterung en: Im Gegensatz zu den Vorjahren wurde der Parcours nicht umgepflockt - er bot sich uns völlig unverändert dar, so dass wir z. B. am Scheibe 5 gleich wieder mit dem "Astproblem" konfrontiert wurden ...


Von zwölf abgegebenen Pfeilen haben acht (!!) den ins Schussfeld hineinreichenden Ast so unglücklich touchiert, dass kaum einer schlussendlich ins Ziel kam. Allerdings haben wir den Ast bei dieser Aktion gespalten - dafür gab es allerdings keine Punkte. Mit ein wenig Frust aber auch gaaanz viel Elan ging man so an das nächste Ziel.

Im Verlauf der Runde kam dann auch wieder die Sonne hinter den Wolken hervor und brachte so die eine oder andere Überraschung mit sich: Das Regenwasser verdampfte umgehend, was die Luftfeuchtigkeit auf gefühlte 100% ansteigen ließ. Insgesamt mag es zwar kühler gewesen sein als am Vortag .... der Schweiß lief aber auch am zweiten Tag in Strömen!

In kürzester Zeit wurde alles feucht und man fühlte sich wie in einer Dampf-Sauna.

Glücklicherweise kam jedoch auch ein teilweise recht starker Wind auf, der regelrecht als Wohltat aufgenommen wurde: Plötzlich sah man die Bogner alle im Wind stehen - Arme und Beine vom Körper abgespreizt, um den Wind und die damit verbundene Abkühlung genießen zu können. Kurz vor den letzten Zielen zog der Himmel dann erneut zu - es wurde schlagartig wieder dunkel und der Wind frischte heftig auf. Wir hatten noch Glück und konnten unsere letzten Treffer noch problemlos setzen.


Bei der Abgabe der Schießkarten trafen wir auf Andreas, der seine Runde ebenfalls zufriedenstellend abgeschlossen hatte.


Innerhalb kürzester Zeit zog dann das nächste Gewitter auf. Unglücklicherweise begann dann pünktlich zur Siegerehrung der Starkregen, es blitzte und donnerte, so dass man Jürgen bei der Siegerehrung teilweise nur schwer verstehen konnte.

Alle Bogner hatten sich zwischenzeitlich unter sämtliche auffindbare Vorsprünge geflüchtet, um wenigstens halbwegs trocken zu bleiben. Unbelassen davon wurde natürlich geklatscht, gejubelt und die Sieger damit für ihre Leistungen gewürdigt.

Gesamtsiegerliste

 

An dieser Stelle sei mir ein kleines Fazit gestattet:

Zunächst einmal waren es zwei sehr schöne Tage, da die Gruppe(n) gut harmonierte(n) und die vorhandene Location sagenhaft ist. Ebenso erwähnenswert ist die wirklich erstklassige Bewirtung durch die Familie Armbruster, welche mit allerlei Leckereien aufwartete - das dürfte schwerlich zu toppen sein.


Der Parcours selbst war anspruchsvoll. Viele Ziele wirkten jedoch recht lieblos aufgestellt. Zudem waren - vor allem auf der "Wiesensektion" - zu viele kleine Ziele hintereinander aufgereiht. Abwechslung sollte hier die Devise sein - in den Vorjahren war dies deutlich cleverer gelöst!

War es für die guten und sehr guten Schützen sicher noch eine echte Herausforderung, so war es für die weniger guten mit Sicherheit sehr sehr schwer. So kann schnell Frust aufkommen ...


Dass der Parcours dann für den zweiten Tag - entgegen der bisherigen Gepflogenheiten - nicht umgepflockt wurde, war ebenfalls nicht nachvollziehbar: Für die hier angewendete Hunter-Wertung (20 Kill, 10 Körper) sollte es schon möglich sein, das Kill klar zu fokussieren! Durch die teilweise extremen Entfernungen ist die Differenz zwischen Kill und Körper einfach zu groß.


Von einigen der Schützen haben wir den Begriff „Kleinvieh-Turnier“ gehört; das hat schon im Nachgang zum letztjährigen Turnier dazu geführt, dass einige Sieger aus dem Vorjahr gar nicht mehr angereist waren ...

Mit einigen größeren Zielen mehr, besser in Szene gesetzten Tieren (und auch Tiergruppen), dem Umpflocken vor der Hunterrunde hätte das Turnier sicher an Attraktivität gewonnen.

Ich hoffe, dass man sich von Seiten der Bogenschützen Schmieheim wieder auf die Qualitäten der Vorjahre besinnen wird und sich das Turnier in Zukunft entwickeln wird. Dies werde ich im Auge behalten - einige von uns werden sicher auch im kommenden Jahr den Weg nach Oberharmersbach finden - dann werden wir sehen ...


Ich hatte vor ein paar Tagen mit dem 1. Vorstand gesprochen, der mir versicherte, dass das nächste Turnier sehr viel besser werden wird. Ich bin mir ganz sicher, es wird besser werden und hoffe, das wieder sehr viele Besucher kommen werden.


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