Bericht Bowhunter-DM in Biersdorf am See

 

Auch dieses Jahr habe ich mich zur Deutschen Bowhunter Meisterschaft angemeldet, welche in Biersdorf am See (nahe von Bitburg) vom 27.09. – 29.09.13 stattgefunden hat. Unweit von dem Schloss Hamm waren 3 wunderschöne Parcours entstanden, welche an 2 Tagen von insgesamt 650 Bogner durchlaufen wurden. Dabei wurden an jedem Tag 14 Drei-Pfeil- (20 / 18) und 14 Doppel-Hunter-Ziele (10 / 8 / 5) geschossen. Wie im letzten Jahr stellte ich mich der Herausforderung  und wollte vorne mitmischen. Am Freitag dort angekommen wurden die Anmeldungen bestätigt und die Startnummern abgeholt. Zusätzlich wurde das Material geprüft, ob alles der Regel entsprach. Dabei wurden viele bekannt Gesichter begrüßt und man führte das eine oder andere Fachgespräch.

 

Am Samstagmorgen wurde mit etwas Verspätung  das Briefing begonnen, da die meisten Bogner mit dem Bus zu ihrem Parcours gefahren werden mussten. Leider war es sehr windig und die Wartezeit betrug fast eine Stunde, sodass sich einige der Bogner schnell erkältet haben. Am Parcours angekommen ging man zügig zu dem zugewiesenen Startpflock wo bereits andere Gruppenmitglieder warteten. Nach kurzer Vorstellung ging es auch schon los. Nun, schon die ersten Schüsse hatten es in sich. Meist waren die Ziele auf Maximaldistanz und täuschend in die Landschaft gestellt worden. Auch die kleinen Ziele waren sehr Häufig bis an die 18 Metergrenze herangestellt und einige Bogner hatten große Probleme diese treffen zu können. Am ersten Tag musste ich den „gelben“ Parcours durchlaufen, welcher tricky gestellt war und den Bognern alles abverlangte. Es war alles dabei was für einen guten Parcours nötig war. Bergauf – und bergab-Schüsse sowie Schüsse ins Dunkle oder vom Wald heraus auf eine Wiese, waren keine Seltenheit. Ich erwischte mittelmäßigen Tag und erreichte noch Platz 3. Gegen Abend und einem ausgiebigen Steakessen, haben sich alle zur Nachtruhe begeben.

 

Am Sonntag sollte es laut Wetterbericht regnen, hatte aber den ganzen Tag gehalten und so konnte man ohne Regen in den zweiten Wettkampftag starten. In der Spitzengruppe der Traditionellen Recurve waren dann alle Namhaften Bogner aus ganz Deutschland vertreten. Zu Beginn hat uns eine Rangerin die Regeln nochmal (zugegeben etwas sehr forsch) kund getan und so konnten wir zügig beginnen. Was es heißt in der Führungsgruppe zu sein, hatte sich bereits am ersten Ziel (dieses Mal im „roten Parcours“) bestätigt. Ein Krokodil in ca. 39 Meter Entfernung galt es in den Kill zu treffen. Alle hatten dies, wenn auch manchmal etwas wackelig, mit Bravour bewältigt. Zu unserer Überraschung war das zweite Ziel dann etwas weiter weg, ein Löwe  -so um die 54 Meter - wollte getroffen werden. Hier mussten dann schon einige zu einen zweiten oder gar einen dritten Pfeil greifen. Ich erwischte zu Beginn einen sehr guten Tag und konnte mich mit drei in Folge geschossenen Kills etwas von den anderen absetzten. Da das 3D-Turnier der Jagd nachempfunden wurde sollten die Ziele auch jagdlich gestellt sein. In der heutigen Zeit werden die Ziele sehr häufig an die maximale Distanz gestellt. Manchmal musste man sich schon fragen - Tut das Not? -

 

Jedenfalls schenkten sich die Gruppenmitglieder nichts und so entschieden sich die Platzierungen an den letzten Zielen. Wenn man bedenkt, das bereits über 80 Wertungspfeile geschossen wurden und fast alle gleich auf lagen, war teilweise auch etwas Glück von Nöten. Hier hatte Holger S. die Nase vorn und konnte die Deutsche Meisterschaft mit 12 Punkten Vorsprung für sich entscheiden. Eine herzliche Gratulation von meiner Seite, zum Gewinn des Deutschen Meistertitel. Ich konnte am zweiten Tag das zweitbeste Tagesergebnis erreichen, wurde aber zum Schluss undankbarer 4.ter. Zum Dritten fehlten mir lediglich 1 Punkt, welcher ich an einer Doppelhunter-Scheibe leichtsinnig verschenkt habe. Dennoch konnte ich zufrieden sein und war sehr stolz auf den erreichten 4. Platz.

 

Fazit:

Ein tolles Turnier mit allen Raffinessen. Die drei Parcours rund um die Burg Hamm zu stellen, hatten ein extra Flair, des seines gleichen sucht. Allerdings gab es auch einiges Negative zu berichten. Zu nennen sind die Sanitären Anlagen, welche drei Tage nicht gesäubert worden sind. Sollte da einer eine ansteckende Krankheit haben…den Rest kann man sich ja denken. Ebenso ist es unnötig, Schüsse direkt an die Verpflegungsstationen zu stellen, da hier meist sehr große Unruhe herrschte. Teilweise wurde hier die Meisterschaft entschieden, da die bereits erwähnte Rangerin in der Führungsgruppe große Unruhe (sie hatte die Gruppe regelrecht gemaßregelt) hineingebracht hatte. Nur aufgrund der großen Erfahrung einiger Gruppenmitglieder konnte der Wettkampf, für alle Mitglieder dieser Gruppe, fair zu Ende gebracht werden. Unserer Meinung nach ein Großes NO-GO.

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