Deutsche Hallenmeisterschaft 2015 in Endingen

Am 21.03. und 22.03.2015 fanden die Deutschen Hallenmeisterschaften in der Althistorischen Stadt Endingen am Kaiserstuhl statt. Ich startete in der TRB (Traditioneller Bogen) Klasse, einem Recurve aus Holz, ohne Visier und Schnickschnack.

Für mich war die Atmosphäre ein ganz besondere, da ich vor vielen Jahren sehr oft in der Freiburger Gegend unterwegs, allerdings mit dem Compound, gewesen bin. Schon bei der Registrierung, welche am Freitag absolviert werden musst, hatte ich sehr viele bekannte Gesichter gesehen und in Gespräche eingetaucht. Sofort wurden Erinnerungen wach und mussten erzählt werden. Einige meinten auch: „Toll dass Du dem Bogensport erhalten bist…allerdings mit dem falschen Bogen.“ Nun ja, mein Herz schlägt inzwischen für den Traditionellen Bogensport, wobei ich mir einen Wettkampf, mit einem Compound durchaus vorstellen könnte.

 

Nach der Registrierung fuhr ich in das Hotel, um eine Mütze voll Schlaf zu nehmen.

 

Gut erholt und nach einen ausgiebigen Frühstück war ich an der Halle angekommen und wurde bereits von meiner ehemaligen Compound-Mannschaft begrüßt. Tolle Menschen und alle ließen mich spüren, dass ich mehr als Willkommen war.

 

Ich musste an die Scheibe 7 und begrüßte meine heutigen Mitstreiter/innen Marc, Klaus, Thekla und Christina. Nach kurzem Briefing durch den 1. DFBV Vorsitzenden Walter Lusch und den Grußworten des Bürgermeisters, konnten die ersten Probepfeile abgegeben werden. Ich erwischte einen sehr guten Start und konnte mich bereits nach den ersten 10 Pfeile etwas absetzten. Allerdings waren meine Beine recht zittrig und musste erst das Adrenalin herauspumpen. Schnell bemerkte ich, meinen Mitstreitern ging es nicht anderes, hatten aber mehr Probleme damit. Nach ein paar weiteren guten Pfeilen, hatte ich meine anfängliche Nervosität in den Griff bekommen. Klaus, ein wirklich sehr sehr netter Mensch, bekam sogar Schweißausbrüche und musste das eine oder andere Miss (ist in der Wertung eine Null) hinnehmen. Ich versuchte Klaus zu beruhigen ließ ihm ein paar Tipps zukommen, wie man Wettkampfstress abbauen kann.

 

Bis zum Ende des ersten Wettkampftages konnte ich noch etwas zulegen und führte das Feld mit 446 Ringen und mit 18 Ringen Abstand zum Zweitplatzierten Marc an.

Am zweiten Tag waren auf meiner Scheibe die Besten vier Schützen des Vortages eingeteilt. Mit dabei waren Marc, Klaus und mein Kollege aus Villingen – Mathias. Auch an diesem Tag erwischte ich den besseren Start und konnte nach den ersten 30 Pfeilen meinen vorhandenen Vorsprung ausbauen. Obwohl ich einen komfortablen Vorsprung verzeichnen konnte, durfte ich die Konzentration zu keiner Zeit vernachlässigen. Insbesondere deshalb, da sich Klaus meinen Tipps hingegeben hatte und im Wettkampfverlauf immer besser wurde. Er schoss an diesem Tag das zweitbeste Ergebnis. Bravo…

In der zweiten Hälfte des Wettkamptages wurde mir klar, dass der Sieg greifbar näher gerückt war. Allerdings merkte ich auch, dass ich deutlich müder wurde und die Konzentration dadurch merklich nachließ. 120 Pfeile in einer sehr kurzen Zeitspanne sind doch etwas anderes, als im Parcours hin und wieder eine Pfeil zu schießen. Jedenfalls war ich froh, dass ich als Wettkampfvorbereitung ein gutes intensives Konditionstraining absolviert hatte und sicherlich dadurch profitieren konnte. Vielleicht liegt hierin mein Geheimnis…denn schießen können alle.


Obwohl sich der eine oder andere Fehler eingeschlichen hatte, konnte ich wie schon tags zuvor, das Tagesbestergebnis von 240 Ringen erreichen. Am Schluss wurde ich mit 486 Ringen und mit 41 Ringen Vorsprung zum Zweiten – Klaus-, Deutschen Hallenmeister in der Klasse TRB.

Was aber an beiden Tagen absolute Klasse war - die Stimmung in der Halle sowie an meinen Scheiben war einzigartig. Jeder gönnte dem anderen das erreichte Teilergebnis und klatschte teilweise bei besonders guten abgegebenen Pfeilen.

Zudem war die Halle gut besucht und zur Siegerehrung fast voll gewesen. Insbesondere bei der Siegerehrung wurde es bei meiner Ehrung recht laut, da mich sehr viele Anwesende kannten und mir einen DM-Titel gegönnt haben.


An der nächsten Hallen DM möchte ich wieder dabei sein, da es durchaus weitere Ziele zu erreichen gäbe - den Deutschen Hallenrekord….man wird sehen.

Euer Tom

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