Mein Treffen mit einer Bogenlegende

Am 30.06.2011 war ich zur Präsentation der neuen Byron-Ferguson-Produkte bei der Firma Bearpaw eingeladen. Hierbei waren die "lebende Legende" Byron Ferguson sowie sein Sohn Zach Ferguson persönlich anwesend.

Zu Beginn der Veranstaltung hatten natürlich noch alle Teilnehmer - ca. 20 geladene Gäste sowie die Mitarbeiter der Firma - großen Respekt vor dem Meister des Bogenschießens. Man war bei den Fragen zunächst noch etwas schüchtern  und hatte natürlich auch Angst sich zu blamieren. Nachdem die anfänglichen Hemmungen sich gelegt hatten, wurde Byron mit zahlreichen Fragen "gelöchert", die er alle geduldig beantwortete. Ich - bekanntermaßen kein Kind von Traurigkeit - nutzte meinerseits die Chance und nahm gleich "intensiveren" Kontakt mit Byron auf. Mich interessierte in erster Linie, ob der von mir angewendete "fliegende Anker" ein Nachteil sei.

Mr. Ferguson antwortete hierzu sehr ausführlich und meinte: „Nein, ganz im Gegenteil, der Bogenarm muss ruhig auf dem Ziel stehen und darf sich bis zum Lösen nicht mehr verändern. Beim Ausziehen der Sehne muss der Druck des Bogenarmes und Zug im Zugarm gleichmäßig bis zum Mundwinkel erfolgen. Im Moment der Mundberührung mit dem Mittelfinger, wird die Zughandentspannt. Damit wird ein sauberes Lösen erreicht, welches einen sauberen Pfeilflug zulässt. Die Zughand selber geht nach dem Lösen weiter nach hinten und bleibt da stehen.“ Byron selbst verwendet diese Technik insbesondere bei sich bewegenden Zielen.

Den einen oder anderen Schuss musste ich dann vorführen und erntete dabei Beifall. Wäre es still gewesen, hätte man
sicher mein Herz schlagen hören. Mit Respekt, aber mit einer gewissen Sicherheit, hat ich die Schüsse unter den kritischen Augen von Byron gesetzt. Dieser kommentierte ein- ums andere Mal "Great shot!". So zeigte sich Mr. Ferguson beeindruckt und ich war sichtlich erleichtert und konnte mich zum Abschluss dann auch noch mit ihm ablichten lassen; das zusätzliche Autogramm auf meinem Bogen sowie in das von Ferguson geschriebene Buch „Become the arrow“ freute mich natürlich besonders. 

Von den Anwesenden ermuntert, sollte Mr. Ferguson ein paar seiner Trickschüsse vorführen: Unter großem Beifall zeigte er dann den Knieschuss, den Fußschuss sowie den Spiegelschuss. Alle Pfeile trafen Ihr Ziel auf Anhieb!

 

So etwas live und aus nur gut einem Meter Entfernung zu sehen, war schon einzigartig. Mit welcher Leichtigkeit Byron einen 70-Pfund-Bogen ausziehen kann - da kann man nur staunen. Die komplette Veranstaltung war rundum gelungen. Mr. Ferguson hautnah erleben zu dürfen, mit ihm ganz ungezwungen zu sprechen oder einfach nur ein Bierchen mit ihm zu trinken, war ein tolles und sicherlich bleibendes Erlebnis.

 

Ich erlebte Mr. Ferguson als einen ganz natürlichen und lockeren Menschen, welcher die Einfachheit liebt.

Wann Mr. Ferguson wieder nach Deutschland kommen

wird steht in den Sternen.

 

Ich wünsche Ihm für die weitere Zukunft alles Gute sowie vor allem weiterhin eine gute Gesundheit!

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